Die Ausstellung „Stalingrad – Appell zum Frieden“

Anlässlich des 75. Jahrestages des Endes der Schlacht um Stalingrad hat Kölns Partnerstadt Wolgograd, das ehemalige Stalingrad, eine Ausstellung angefertigt. Sie erinnert in Bildern und Texten an die damaligen Ereignisse und zeigt damit zugleich, dass die Erinnerungskultur der Wolgograder Bevölkerung vor dem Hintergrund ihrer traumatischen Kriegserfahrungen eine andere ist als bei uns..

Der Städtepartnerschaftsverein Köln-Wolgograd e.V., der Bundesverband Deutscher West-Ost-Gesellschaften, die Stiftung West-Östliche Begegnungen und die Stadt Wolgograd laden zur Eröffnung der Ausstellung am 28.6. um 15.00 Uhr in die Kartäuserkirche ein. Daran teilnehmen werden auch Gäste aus Wolgograd, unter ihnen Andrej Kosolapov, Vorsitzender des Wolgograder Stadtparlaments, und Jurij Starovatykh, ehemaliger Wolgograder Oberbürgermeister, der vor 31 Jahren mit Norbert Burger die Städtepartnerschaft begründet hat und Vorsitzender der internationalen Gesellschaft „Russische Friedensstiftung“ in Wolgograd ist. Eingeladen sind ebenfalls unsere Oberbürgermeisterin Henriette Reker, unser ehemaliger Oberbürgermeister Jürgen Roters, Mitglied des Deutsch-Russischen Forums und Frieder Wolf, Leiter des Büros für Europäische und Internationale Angelegenheiten der Stadt Köln.

Nach einem einleitendem Vortrag von Frau Dr. Ekaterina Makhotina, Universität  Bonn, zum Thema der Ausstellung folgt eine Diskussion, an der sich alle Anwesenden beteiligen können, zu Fragen der Erinnerungskultur in beiden Ländern und zu Möglichkeiten zivilgesellschaftlicher Einflussnahme auf die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland. 

Abschließend wird es einen Empfang geben, zu dem alle herzlich eingeladen sind.
Eröffnung: Freitag, der 28.06.2019, 15.00 Uhr
Ort: Kartäuserkirche, Kartäusergasse 7
Dauer der Ausstellung: 28.06.-05.07.2019
Öffnungszeiten:
Mo. – Fr. 16.00-19.00 Uhr
Sa. + So. 13.00-17.00 Uhr

Hier Impressionen von der Ausstellungseröffnung im Video: